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Sonderveranstaltung: am 27.05.2022 um 19:30 Uhr „Fisch für die Geisel“

Debütfilm „Fisch für die Geisel“ des Regisseurs/ Autors und Studio Hamburg Nachwuchspreisträger Steffen Cornelius Tralles und des Autors Vasko Miletic-Scholz bei uns am 27.05.22 um 19:30 Uhr.

Eigentlich will der sensible Piet (Enno Hesse) seinem Bruder Herm (Florian Hacke) nur bei einem kleinem Einbruch helfen, “rein-Kohle-raus”, aber als Herm mit der Geisel Konstantin (Mats Kampen) aus dem Haus kommt, wird Piet in eine Geiselnahme verwickelt, die Herm gnadenlos dominiert und Piet muss Herms perfides Spiel mitspielen, wenn er das Leben der Geisel nicht gefährden will. Thriller/ Schwarze Komödie/ 87 min (Für Zuschauer, denen Fargo, Adams Äpfel oder Reservoir Dogs gefällt) „Tralles folgt in seinem Langfilmdebüt den klassischen aristotelischen Tugenden und schafft genau damit einen Genre-Thriller, der es in sich hat und in Deutschland seinesgleichen sucht.“ (Kino-Zeit) Bereits im Oktober 2019 wurde er für „Fisch für die Geisel“ mit Nominierungen für den Hofer Goldpreis (Bestes Regiedebüt) und den Förderpreis Neues Deutsches Kino geehrt. Weitere Festivalpreise und Vorstellungen zeichneten einen überraschend erfolgreichen Weg für diesen kleinen Independentfilm, doch mit der Pandemie konnte der Einladung nach Hollywood nicht mehr gefolgt werden. 2 Jahre später bringen die Filmemacher nun ihr Werk in die Kinos. Tralles und sein Drehbuchpartner Miletic-Scholz schaffen es in dieser außergewöhnlichen Thriller-Komödie Spannung und Drama zu vereinen. Und immer wieder gönnen sie ihrem Publikum mit einer Priese schwarzen Humors eine Verschnaufpause bis sie die Protagonisten und die Zuschauer wieder hineinziehen in einen sich immer weiter zu schnürenden Plot. In diesem kraftvollen Film des Neuen Deutschen Kinos brilliert Enno Hesse (Abgeschnitten, Tatort, Der Untergang, u.a.) in seiner ersten Kino-Hauptrolle. Als überforderter Kleinkrimineller Piet wird er bald zur tragischen Figur, der wir uns als Zuschauer nicht entziehen können. Sein gnadenloser Bruder Herm wird verkörpert von Florian Hacke, der eindrücklich unter Beweis stellt, dass er ein Meister des Humors ist. Die Neuentdeckung heißt Mats Kampen. Der Kieler Nachwuchsschaupieler überzeugt als Geisel Konstantin und zeigt, dass man noch viel von ihm erwarten kann.

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